EPS (Styropor): Expandiertes Polystyrol für Thermoboxen
EPS steht für expandiertes Polystyrol. Der leichte Partikelschaum besteht aus verschweißten, überwiegend geschlossenen Schaumzellen mit hohem Luftanteil. Diese Struktur verringert die Wärmeleitung und dämpft mechanische Belastungen. Im Alltag ist EPS häufig unter der Bezeichnung Styropor bekannt.
Was bestimmt die Eignung einer EPS-Box?
- Rohdichte und Bauteilgeometrie beeinflussen Dämmung und mechanische Eigenschaften. Ein Materialkennwert ersetzt keinen Verpackungstest.
- Wandstärke, Deckelsitz und Fugen verändern den Wärmeaustausch der vollständigen Box.
- Kühlelemente und Beladung benötigen ausreichend Platz; die Eignung für Kontakt mit dem Versandgut ist produktspezifisch zu prüfen.
Wie unterscheiden sich EPS-Varianten?
rEPS bezeichnet EPS mit ausgewiesenem Recyclinganteil. Graphithaltige Werkstoffe wie Neopor beeinflussen zusätzlich den Strahlungswärmetransport. EPP ist dagegen eine andere Kunststofffamilie. Für die Temperaturhaltung bleibt die Kombination aus Box, Kühlmedium und Packout maßgeblich. Die Entsorgung richtet sich nach Zusammensetzung, Sauberkeit und dem verfügbaren Sammelweg.
Prüfen Sie die nutzbaren Innenmaße mit eingesetzten Kühlelementen: Das Innenmaß der leeren Box ist nicht automatisch der verfügbare Platz für Ihre Ware.
Verwandte Begriffe: Neopor / Graphit-EPS · EPP
Fachliche Grundlagen:
EUMEPS: Aufbau und Eigenschaften von EPS